• Steuern in Kanada - immer grössere Belastung
    [27.04.2012]
    Jeweils pünktlich auf den Einsendeschluss für Steuererklärungen gibt das Fraser Institut seine Einschätzung zur Lage der Steuerbelastung in Kanada ab. Und die diesjährige Simulation zeigt offenbar, dass in der kanadischen Steuergeschichte Joe Average erstmals mehr an Steuern ausgeben muss als für lebenswichtige Ausgaben wie Essen, Wohnen und Bekleidung zusammen gerechnet. So beträgt das Durchschnittseinkommen in Kanada (2011) 74'233 CAD. Davon gehen einmal 9'137 CAD für Einkommenssteuern ab. Dazu kommen noch Beiträge für weitere direkte Steuern wie Renten- und Arbeitslosenversicherung plus - je nach Provinz - eine "Premium" zur Krankenversicherung. Alles in allem 6'328 CAD, zusätzlich. Daneben macht der Taxman noch bei indirekten Steuern wie Mehrwertsteuer, Grundsteuer, Gewinnbesteuerung, Benzinsteuer, Importzoll, etc. die hohle Hand. Addiert man diese weiteren fälligen Abgaben im kanadischen Alltag dazu, dann gibt der Haushalt von Joe Average im Schnitt 41,5% des vorsteuerlichen Einkommens für verschiedenste Arten von Steuern aus. - Soviel wie noch nie.






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  • Your Total Tax Bill (2010)
    [27.04.2011]
    Ende April ist wieder für die meisten Steuerpflichtigen in Kanada Einsendeschluss für die jährlich auszufüllende Steuererklärung. Und in dieser Zeit ruft sich auch das Fraser Institut in Erinnerung mit der jährlich verfassten Auflistung aller (aktuellen) Steuern und Steuerbeträge, die eine Durchschnittsfamilie in Kanada im Jahr zu bezahlen hat. Es gibt nicht nur die Income Tax oder Property Tax. Gemäss ihrer neuesten Untersuchung musste letztes Jahr - wie schon in fast allen vorherigen untersuchten Jahre - auch mehr Steuern entrichtet werden. So wendete die Familie Otto Normalverbraucher (bzw. John Doe) in Kanada 2010 auf einem Durchschnittseinkommen von etwas mehr als 72'000 CAD fast deren 30'000 CAD für den Taxman auf. Das entspricht 41% des Einkommens. Damit sind die Steuern der mit Abstand am stärksten wachsende Ausgabeposten im Familien-Haushaltsbudget. Und angesichts der Defizite bei der öffentlichen Hand wird sich dieser Tend wohl - je nach neuer Regierung - mehr oder weniger fortsetzen



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  • Ab heute keine Steuern mehr
    [05.06.2010]
    Ok, das gilt nur für den Durchschnittssteuerzahler in Kanada, der bis heute alles in diesem Jahr verdiente Geld für die in diesem Jahr zu bezahlenden Steuern (Einkommensteuer, Mehrwertsteuer, Liegenschaftssteuer, Sozialabgaben, Beiträge für das Gesundheitswesen, Importzoll, Kapitalgewinne, ...) auf die Seite gelegt hat. Denn dann gilt wirklich: Ab heute keine Steuern mehr zahlen bis 31.12.2010.

    Natürlich ist das ein vom Fraser Institute berechneter Durchschnittswert, übers ganze Land gesehen. Und einzelne Provinzen feiern den sogenannten Tax Freedom Day 2010 früher, andere später.

    • Alberta: 19. Mai
    • Brunswick: 26. Mai
    • Prince Edward Island 26. Mai
    • Manitoba: 30. Mai
    • Ontario: 31. Mai
    • Nova Scotia: 4. Juni
    • British Columbia: 5. Juni
    • Quebec: 7. Juni
    • Newfoundland and Labrador: 12. Juni
    • Saskatchewan: 16. Juni


    ( Steuerliche Belastung in Kanada)


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  • HST: Und noch ein Zückerchen
    [18.11.2009]
    Auf den 1. Juli 2010 plant Ontario (wie auch BC) die HST (Harmonized Sales Tax) einzuführen. HST soll die beiden separat berechneten Konsumsteuern GST und PST zusammenführen und wird 13% betragen. Die Behörden rechnen vor, dass die HST zu einer fiskalischen Entlastung und damit zu einer besseren Wettbewerbsfähigkeit für (vor allem grössere) Unternehmen führen soll. Gegner bezeichen das HST-Vorhaben als "cash grab": Kleinere Dienstleister und vorallem die Konsumenten werden vermehrt an die Kasse gebeten, denn die Leistungen und Produkte werden im Zuge dieser Harmonisierung steuerlich mehr belastet.
    Die Harmonisierung ist unpopulär, trotz der in Aussicht gestellten, teils hohen Steuerrückvergütungen.
    Nach Büchern, Kindersitzen, Schuhen und ein paar weiteren Steuer-Ausnahmen bewilligte die Regierung jetzt die allerletzte: Getränke und Essen bis zu einem Total von 4 (vier!) Dollar. Man könnte meinen mit dieser "Sympathieaktion" will die Regierung die HST versüssen: Denn mit dieser "Tim Horton tax break"-Aktion wird der Kanadier bei einer seiner allerliebsten Tätigkeit, der morgendlichen Gang zu Tim Hortens (oder anderen Kaffeeshop) um ein Double Double zu bestellen, nicht täglich an diese Steuerharmonisierung erinnert.




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  • My name is Natalie
    [05.06.2009]
    Das CRA-Call-Center wird persönlicher. Insküftig begrüsst der Taxman oder eben -woman mit Vornamen und einer CRA-interne ID. Damit will die Steuerbehörde die Kommunikation zwischen ihr und dem Ratsuchenden verbessern. - Soweit so gut.
    Bei all diesem Going public darf aber nicht vergessen werden, dass CRA-Ratschläge auch falsch sein und dann auf den Geldbeutel (durch-)schlagen können, wie offensichtlich Beispiele belegen. Wieweit dieser persönlichere Call-Center-Service auf die Rechenschaft der Auskunft abfärbt, wird die Zukunft zeigen.




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  • Steuern: Internationaler Vergleich
    [12.05.2009]
    Soweit überhaupt vergleichbar belegt Kanada in einem internationalen Vergleich zwischen den 30 OECD-Mitgliedsstaaten in Bezug auf die Abgabenlast (Steuern, Sozialbeiträge Arbeitnehmer und -geber) gemäss OECD-Studie einen (im positiven Sinne) der hinteren Plätze. So muss in Deutschland ein Alleinverdienender ohne Kinder mit einem durchschnittlichen Einkommen 52 % für Abgaben abliefern, in Kanada sind es 31,3 %.
    Während beispielsweise Deutschland in Bezug auf Einkommensteuer und Sozialabgaben Kanada wie die Schweiz bei weitem übertrifft, ist in der Schweiz - im Vergleich zu Kanada - die Belastung durch Sozialabgaben höher und die Einkommenssteuer tiefer.


    ( Steuern in Kanada)


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  • Total Tax Bill
    [01.05.2009]
    Gemäss dem vom (liberal-konservativen) Fraser-Institute geschaffenen Canadian Consumer Tax Index wendete 2008 eine kanadische Familie im Durchschnitt 44% des Einkommens für Einkommenssteuer, Verbrauchssteuern, Mehrwertsteuer, Rentenversicherung, Einfuhrzölle, Grundsteuer, Kapitalgewinnsteuer, .... auf. Ein Blick auf die letzten 40+ Jahre zeigt, dass im Vergleich zum Lohn und Ausgaben die steuerliche Belastung überproportional zugenommen hat.



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  • Höhere Freibeträge
    [03.02.2009]
    Wie weit das Budget 2009 als Stimulus für die gebeutelte Wirtschaft reicht, ist unsicher. Sicher ist, dass sich die Steuerzahler zu den Gewinnern zählen dürfen. So wurde der persönliche Steuerfreibetrag auf 10'320 $ angehoben und - für tiefe Einkommen interessant - in den Genuss der beiden tiefsten Steuerklassen kommen höhere Beträge (neu nun 40'726 $ bzw. 81'452 $).



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  • Good news bei den Steuern
    [02.01.2009]
    Happy New Year, Taxpayers! Seit 1.1.2009 gibt es in Kanada das Free Savings Account ('TFSA'), aus Sicht des Finanzministers "the single most important personal savings vehicle since the introduction of the RRSP".
    The good news: Dieses neue Konto ist ausserhalb der Reichweite des kanadischen Taxman. Das heisst, die Erträge (Dividenden, Zinsen, Kapitalgewinne) auf dem einbezahlten Kapital wie auch Bezüge von diesem Konto sind steuerbefreit. Zieht man Geld von diesem Konto ab, kann später der gleiche Betrag, nebst dem jährlichen Höchstbertrag (zur Zeit 5'000 Dollar) wieder einbezahlt werden. Der kleine Wermutstropfen ist höchstens der, dass das einbezahlte Geld bei der Steuerdeklaration nicht vom Einkommen abgezogen werden kann.
    Jetzt könnte man also eher spekulative Anlagen im TFSA deponieren, und wenn die Kurse explodieren, dann ist der Gewinn taxfree! ... Oh, was ... Wirtschaftskrise!?




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  • Ausgaben: Trotz weniger Steuern doch mehr Steuern
    [23.12.2008]
    Im Duchschnitt gab 2007 ein kanadischer Haushalt 69 950 Dollar aus. Der grösste Ausgabenposten waren die Steuern, gefolgt von Ausgaben fürs Wohnen und Verkehr und Essen.
    Der Trend zu weniger Steuern wurde gebrochen. Verglichen zum Vorjahr haben sie sogar stark zugenommen, obwohl Steuern (GST) gekürzt wurden.
    Würde man die Kosten für Kinderfürsorge durch alle kanadischen Haushalte teilen, dann liesse sich statistisch ableiten, dass im Schnitt mehr Geld für Haustiere als für Kinderbetreuung ausgegeben wird.






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Letzte Aktualisierung: 19.04.2013
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