• Der richtige Beruf für Kanada
    [19.03.2013]
    Eine kürzlich veröffentlichte Studie der kanadischen CIBC-Bank identifiziert eine der grössten "Bedrohung" der wirtschaftliche Entwicklung des Landes: Stellen können nicht besetzt werden, weil eine wachsende Anzahl von Stellensuchenden dafür nicht qualifiziert ist. Kanada kämpft mit dem Problem, wonach viele eine Ausbildung wählen, die in der jetzigen wirtschaftlichen Realität nicht gefragt ist. Es wird quasi an den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes vorbei ausgebildet: Zu viele Uni-Bachelor of Art, zu wenig Schweisser.

    Aber es gibt sie, Berufe (vor allem im Bereich Gesundheit, Bau, Bergbau, Sozialwesen), die hier eine wirtschaftliche Zukunft haben. Der richtige Beruf ist in diesem Zusammenhang ist also derjenige, der nicht Richtung Arbeitslosigkeit oder Minimallohn führt, sondern den Bedürfnissen der Wirtschaft Rechnung trägt und dessen Lohn am Ende des Monats die Rechnungen zahlen kann.

    Welche Berufsbereiche haben nun laut Studie eine gute Perspektive?

    • Chefpositionen bei Ingenieuren, Architektur, Wissenschaft, Informationssystemen, in Gesundheit, Bildung sowie bei sozialen und öffentlichen Einrichtungen
    • Manager im Bau-und Verkehrswesen
    • Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Investment Professionals
    • Personalwesen und Business Service
    • Natur- und Ingenieurwissenschafter
    • "Physical Science"-Fachleute
    • "Life Science" -Fachleute
    • Ingenieure im Bau, Maschinenbau, Elektrotechnik und Chemie, ...
    • Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte
    • Augenoptiker, Chiropraktiker
    • Apotheker, Ernährungesberater, Therapeuten
    • (Leitende) Krankenschwester, Stationsschwester
    • Technische und verwandte Berufe im Gesundheitswesen
    • Psychologen, Sozialarbeiter, Berater, Klerus(!) und Bewährungshelfer
    • Berufe im Bergbau, Öl und Gas
    • Abteilungsleiter in der verarbeitenden Industrie


    Weniger gefragt sind Büroangestellte, Lehrer, Detailhändler, Metzger, Bäcker, ...

    Der Mangel an qualifizierten Berufsleuten ist so gross, dass er selbst mit Immigranten nicht gedeckt werden kann. Für Auswanderungswillige nach Kanada kann das Federal Skilled Worker Programm oder das seit Anfang Jahr neu eingeführte Federal Skilled Trade Programm ein Weg zur Arbeitsbewilligung sein - der richtige Beruf vorausgesetzt.







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  • Die besten Arbeitgeber für Immigranten
    [28.03.2012]
    Bei der Suche nach einem Job lohnt sich für Auswanderer nach Kanada einen Blick auf das Ranking. "Canada's Top 100 Employer 2012". Die alljährlich neu aufbereitete Liste führt die Einwanderer-freundlichsten Arbeitgeber in Kanada auf. Bei der Zusammenstellung der Top 100 kommen Kriterien zum Zuge wie: Spezielle auf Immigranten ausgerichtete Rekrutierung-, Anstellungssprogramme; Unterstützung bei der Anerkennung von ausländischer Berufsausbildung; erleichterter Einstieg in die Arbeitswelt dank Praktikumsstellen / COOP-Programmen; Sprachtraining; In-House-Coaching; Sensibilisierung von Personalverantwortlichen, Vorgesetzten und Mitarbeitern in Bezug auf Belange / Kultur von Einwanderer. - Also: die Top 100-Liste ist für der Wahl des zukünftigen Arbeitgebers sicher mindestens einen Blick wert.

    ( Stellenagebote in Kanada)


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  • (Viel) Mehr neue Stellen
    [04.02.2011]
    Die gute Nachricht: Zwischen Januar 2010 und 2011 wurden in Kanada etwas mehr als 300'000 neue Stellen geschaffen. Alleine deren 70'000 in diesem vergangenen Januar. Gerechnet wurde eigentlich mit der Schaffung von "nur" 15'000 neuen Jobs. Mit diesen Zahlen erreicht der Arbeitsmarkt in Kanada wieder Vor-Rezessions-Niveau, so das Statistikamt.
    Die so-so-Nachricht: Nicht wenige Stellen wurden in der Verwaltung und im Bereich Teilzeitarbeit geschaffen.
    Die schlechte Nachricht: Die Arbeitslosigkeitsrate bei den unter 25-Jährigen liegt bei hohen 14.6 Prozent.




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  • Mehr neue Vollzeit-Stellen
    [04.06.2010]
    Nicht die Tatsache, dass die Wirtschaft Kanadas in Schwung gekommen ist überrascht, sondern vielmehr die Anzahl an neuen Stellen in Kanada, die den letzten Monaten geschaffen worden sind.

    Dass dennoch die Arbeitslosigkeitszahl hier weiterhin knapp über 8 Prozent zu stehen kommt, liegt daran, dass zwar Vollzeitstellen geschaffen wurden, aber gleichzeitig die Teilzeitjobs und der Anteil an Selbständigerwerbenden zurückging.

    Auch wenn eine Verlangsamung der Wirtschaft prognotiziert wird, die Wirtschaft wird weiterhin neue Stellen schaffen. Ob diese teils massiv über Erwarten hohe Steigerungsrate bei neuen Jobs nachhaltig ist, wird allerdings bezweifelt. Aber freuen darüber, dass der Stellenmarkt in Kanada wieder lebendiger wird, darf man sich allemal.




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  • Arbeiten in BC?
    [08.02.2010]
    In Zusammenarbeit von Arbeits- und Statistikamt in British Columbia mit StatsCan wurde während der Zeit Frühling / Sommer 2009, also während der aktuellen Wirtschaftskrise, in der Provinz British Columbia eine Salärumfrage unter den dort am gefragtesten 100 Berufskategorien (NOC) erhoben. Das Resultat soll als Entscheidungsgrundlagen für eine Karriere in British Columbia dienen. Die Ergebnisse, alles Durchschnittswerte, zeigen, wie hoch die Gehälter sind, wie lange die Arbeitszeit dauert und wie weit es sich beim spezifischen Beruf um einen Mangelberuf handelt.

    ( Jobs in BC)


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  • EU, Kanada und Freihandel
    [05.05.2009]
    Offenbar wollen sich Kanada und die EU in Wirtschaftsfragen näher kommen. So werden Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen zwischen Europa und Kanada in diesen Tagen an die Hand genommen.
    Interessant für Auswanderer resp. Temporärarbeiter dürfte die Behandlung von Themen sein, die sich mit der gegenseitigen Anerkennung von (beruflichen) Qualifikationen bis hin zu "Labour Mobility", dass heisst ein erleichterter Zugang zum jeweiligen Arbeitsmarkt für Facharbeiter, beschäftigen.




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  • $ 9.50 (mindestens)
    [01.04.2009]
    In diesen Tagen sind neben Nova Scotia auch in Ontario die gesetzlichen Minimallöhne (leicht) erhöht worden. So wird in Ontario ab 31. März 2009 ein Stundenlohn von mindestens $ 9.50 bezahlt. Es gibt aber Ausnahmen. So beispielsweise der Kellner, der $ 8.90 pro Stunde erhält oder $ 10.45 für den Angestellten, der zu Hause arbeitet.
    Bis Ende März 2010 zahlt Nunavut das höchste Minimalgehalt ($ 10), dann wird (voraussichtlich) Ontario neuer Spitzenreiter: "Minimum wage" wird dann um weitere 75 Cents erhöht.


    ( Minimallöhne, Durchschnittslöhne in Kanada)


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  • Weniger Mangel an Mangeljobs
    [06.03.2009]
    Die auf den 9. März 2009 angekündigten Änderungen für das Jobbesetzungsprojekt für Mangeljobs in BC und Alberta, das Expedited Labour Market Opinion Pilot Project (e-LMO), steht stellvertretend für die Arbeitsmarktsituation in Kanada: Die Arbeitslosigkeit ist hoch, Jobs zuerst den Kanadiern.

    Bevor ein Job via LMO vergeben wird, muss insküftig der Arbeitgeber begründen können, dass er trotz der vom HRSDC seit Januar 2009 geforderten verstärkten Werbeanstrengung die Stelle nicht besetzen kann. - Ein "leichterer" beruflicher Einstieg via Mangeljobs wird schwieriger.


    (Begriff LMO (Labour Market Opinion))


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  • Crash Lastwagenfahrer
    [16.02.2009]
    Nicht überraschend hat sich (wieder?) ein LKW-Unternehmen mit unsäglichen Arbeitsbedingungen geoutet. Rekrutiert in Deutschland musste der Fahrer in Kanada feststellen, dass - obwohl er ganzen Tag bei der Firma arbeitete - er nur die effektiven Fahrzeiten ausbezahlt bekam. Schnell beeilten sich andere Transportfirmen zu erklären, dass in der jetzigen wirtschaftlichen Lage das gang und gäbe ist. Andere Stimmen meinen aber, dass dies ein bewusstes Spiel mit Immigranten ist.
    Also Truckers: Um sich selbst besser vor schwarzen Transport-Schafen zu schützen: rosarote Brille ablegen, "Canadian Dream" (für einen Moment) vergessen, den Vertrag genau lesen, Informationen über den zukünftigen Arbeitgeber (z.B. via Better Business Bureau oder den einschlägigen Foren) einholen, einen "Notfallplan" (finanzielle Reserve, alternative Arbeitgeber) erstellen.


    (Adressen, Jobangebote für Truckers in Kanada)


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  • Schlechte Zeiten für Jobsuche
    [09.01.2009]
    Die kanadische Wirtschaft ist doch nicht 'rock solid', nicht so stark wie der 'Canadian Shield'. Schneller als erwartet befindet sich Kanada in der Rezession und die neueste Statistik für Dezember 2008 zeigt eine Arbeitslosenrate von 6,6%. Vorallem die Bauindustrie und der Rohstoffsektor leidet und auch - seit längerem - die verarbeitende Industrie. Am meisten Arbeitsplätze gingen im Dezember in Alberta verloren. Die Entlassungswelle wird im 2009 anhalten.
    Auf einen allfälligen Wirtschaftsaufschwung (2. Hälfte 2009?) wird der Arbeitsmarkt erst verzögert positiv reagieren. - Schlechte Zeiten für Jobsuche.


    (Situation des Arbeitsmarktes in Kanada)


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  • Best Workplaces in Canada
    [20.11.2008]
    Nach 'Canada's Top 100 Employers' kommt nun das 'Great Place To Work' Institute Canada zum Zug und veröffentlich die seiner Meinung nach besten Arbeitgeber. Gemäss den Verfassern der Top 50-Liste zeichnen sich die prämierten Firmen nicht (nur) durch attraktive Nebenleistungen aus, sondern (auch) durch weiche Faktoren wie 'Trust' und 'Culture', die in Umfragen und Gesprächen bewertet wurden.



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  • Mon dîplome
    [18.10.2008]
    Endlich sollen eine Auswahl der in Quebec und in Frankreich gemachten Berufsabschlüsse von diesen beiden Vertragspartnern gegenseitig anerkannt werden. Dies nach den Vorstellungen von Frankreichs Präsident Sarkozy und Charest, Premierminister von Quebec.
    Die Europäische Union scheint sich an dieser Initiative zu interessieren, gut möglich also, dass eines Tages das soeben signierte und von Frankreich noch zu ratifizierende Abkommen zu einem späteren Zeitpunkt auf das gesamte Gebiet der Europäischen Union ausgeweitet werden könnte. On verra!




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  • Saskatchewan BBQ
    [01.10.2008]
    Allen Unkenrufen (im Wahlkampf) zum Trotz: Die Wirtschaft in Saskatchewan läuft wie geschmiert. Aber wo bekommt der Premierminister nur die fehlenden 10'000 Arbeiter her? Neueste Idee, Leute zu rekrutieren, ist eine Jobmesse in Form einer Grillparty in Toronto.

    ( Strategie Jobsuche in Kanada. Stellenangebote)




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Letzte Aktualisierung: 19.04.2013
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