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Einwandern
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Weniger Bewilligungen
[29.06.2011]
Ab Juli 2011 erfahren die Bundes-Einwanderungsprogramme "Federal Skilled Worker", "Federal Immigrant Investor" und "Federal Enterpreneur" Änderungen. Und zwar teils Einschneidende. Als Gründe werden die teils massiven "Backlogs" genannt, - also der hohe Stapel an Einwanderungsanträgen, der in der Bürokratie abgebaut werden muss - sowie die doch immer noch fragile wirtschaftliche Situation in Kanada.
In Bezug auf das Federal Skilled Worker Program (die Einwanderungskategorie für Facharbeiter, Berufsleute) gibt es good news und bad news: Für Antragsteller mit einem konkreten Stellenangebot in Kanada (Arranged Employment) ändert sich nichts. Für die anderen hingegen schon. Seit rund einem Jahr kennt diese Einwanderungsklasse Restriktionen: So konnte man nur einreisen, falls man in einem der offiziell 29 gesuchten Berufe Berufspraxis ausweisen und eine der max. 1000 zu vergebenen Bewilligungen pro Berufskategorie ergattert werden konnte. Nun wurde nicht an den formalen Anforderungen geschraubt, sondern das Kontingent gesenkt: Neu werden maximal 500 Bewilligungen in dieser Kategorie (inskünftig / bis auf weiteres) ausgestellt.
Obwohl die finanziellen Bedingungen massiv erhöht wurden, liegen die Anforderungen für eine Daueraufenthaltsgenehmigung unter dem Federal Enterpreneur-Programm noch immer deutlich unter demjenigen von Ländern wie Australien, Grossbritannien, Neuseeland oder den USA. Das ist wohl mit ein Grund, weshalb der Ansturm auf diese Kategorie anhält. Und deshalb wird diese Kategorie für Auswandererr nach Kanada ebenfalls mit einem Cap (700 Bewilligungen pro Jahr) belegt.
Das Federal Enterpreneur Programm - mit einem Backlog von bis zu acht Jahren - wird bis auf weiteres ausgesetzt.
Was heisst das für Interessierte, die nach Kanada auswandern wollen? Entweder sich zügig bewerben oder eines der vielen Einwanderungsprogramme der Provinzen in Betracht ziehen.
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